GemeindegliederungPetershausen - Karte des Gebietes um 1850 

Petershausen besteht aus dem Ortsteil Petershausen und den angrenzenden Dörfern Asbach, Freymann, Glonnbercha, Göppertshausen, Höckhof, Kollbach, Lindach, Mittermarbach, Mühldorf, Oberhausen, Obermarbach, Piflitz, Sollern, Speckhof, Wasenhof, Weißling und Ziegelberg.

Lage 

Petershausen ist ca. 36 km von München entfernt und verfügt über einen guten S-Bahn-Anschluss im 20-40-Minutentakt. Da der Bahnhof auf der Strecke München-Nürnberg liegt, halten zudem auch der München-Nürnberg-Express und der Regionalexpress nach/von Ingolstadt. Die Fahrzeit nach München Hauptbahnhof beträgt mit der S-Bahn 38 Minuten, mit dem Regionalexpress/-bahn 15-20 Minuten (je nach konkreter Verbindung).

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurde Obermarbach eingemeindet. Am 1. Mai 1978 folgten Kollbach und ein Teil der Gemeinde Asbach.

Hohle Linde Obermarbach Ostansicht

Politik 

Bürgermeister

Erster Bürgermeister des Ortes ist seit 1. Mai 2008 Günter Fuchs von der CSU Petershausen.

Wappen 

Schräglinks geteilt von Silber und Schwarz; oben ein schräglinks gestellter blauer Fisch, unten ein goldener Pflug. Im Wappen symbolisiert der Fisch die Fischerei, der Pflug die Landwirtschaft. Seit etwa 1950 ging deren Bedeutung aber stetig zurück, heute gibt es hier nur noch vier Vollbauern.

Städtepartnerschaften 

Seit 1968 existiert eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Varennes-en-Argonne. Mit dieser findet jährlich ein Jugendaustausch statt, der von einer Gruppe Jugendlicher Gemeindemitglieder organisiert wird.

Persönlichkeiten 

Ehrenbürger 

  • Jan Simon Fach, Bad Salzschlirf
  • Johann Hammerl, Kollbach
  • Josef Hefele, Kollbach
  • Ferdinand Ostermair, Petershausen
  • Stefan Pfister, Petershausen
  • Ludwig Zins, Petershausen 

Liste der Baudenkmäler in Petershausen

Petershausen - Karte aus dem Bayerisches landesarchivIn der Liste der Baudenkmäler in Petershausen sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Petershausen aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.

Baudenkmäler nach Ortsteilen 

Petershausen 

• Münchner Straße 1. Gasthaus mit geschweiftem Giebel, Pilastergliederung und Gesimsen, um 1700.

• Herz-Jesu-Kapelle bei der Glonnbrücke, 1724; mit Ausstattung.

Asbach 

• Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul; romanische Chorturmkirche mit Erweiterung, 13.-18. Jh.; mit Ausstattung.

• Haus Nr. 8. Wohnhaus zur Sägmühle mit Schweifgiebel und Barockportal, um 1700.

Glonnbercha 

• Kath. Filialkirche Mariae Verkündigung; spätgotisch, Ende 17. Jh. barockisiert; mit Ausstattung.

Kollbach 

• Kath. Pfarrkirche St. Martin; Chor und Turm spätmittelalterlich, um 1650 barockisiert, im 19. Jh. verlängert; mit Ausstattung.

• Kath. Frauenkirche; geweiht 1288, spätgotisch überarbeitet, 1709 barockisiert; mit Ausstattung.

• Im aufgelassenen Friedhof Kapelle mit offener Vorhalle, um 1700.

Lindach 

• Kapelle, neugotisch von 1870; mit Ausstattung.

Mittermarbach 

• Kath. Filialkirche Hl. Geist; im Kern frühgotisch, im 17. Jh. erweitert; mit Ausstattung.

• Niedrige, alte Friedhofsmauer mit dreikantigen Deckziegeln, 17./18. Jh.

• Haus Nr. 5. Am Stadel drei große Mörtelplastiken, um 1870/85.

Mühldorf 

• Ehem. kath. Wallfahrtskirche St. Ulrich; einheitlich spätgotisch, um 1480; mit Ausstattung.

Oberhausen 

• Kath. Filialkirche St. Georg; gotischer Rechteckchor, Langhaus und Turm 18. Jh.; mit Ausstattung.

• Wegkapelle bei der Mühle, 18./19. Jh.

Obermarbach 

• Kath. Pfarrkirche St. Vitus; spätgotischer Bau, im 18. Jh. barockisiert; mit Ausstattung.

Piflitz 

• Kath. Kapelle St. Antonius; neugotisch, von 1869/70; mit Ausstattung.

Anmerkungen 

Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Die ist nur über den unter Weblinks genannten BayernViewer-Denkmal im Internet einsehbar. Selbst dieser spiegelt, obwohl er täglich überarbeitet wird, nicht überall den aktuellen Stand wider. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im BayernViewer-Denkmal nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

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